Darmkrebs Symptome & Anzeichen

Darmkrebs SymptomeAnzeichen von Darmkrebs sind vielfältig. Wie viele andere Krankheiten auch, schließt Darmkrebs in seinen Anzeichen alltägliche Erscheinungen mit ein. Das ist auch der Grund, warum diese Krankheit meist erst so spät erkannt wird. Wer denkt schon bei Blässe, Müdigkeit, Lustlosikkeit, Nachtschweiß, Erbrechen, Übelkeit, Aufstoßen und Appetitlosikkeit an Darmkrebs?

Weit auffälliger wird es, wenn Sie bei Stuhldrang auf die Toilette gehen und keine Entleerung stattfindet, oder wenn Sie über häufigen Stuhlgang klagen bzw. wenn der Kot deutlich unangenehm riecht. Auch Verstopfung kann ein Darmkrebs-Symptom sein.

Dabei engen die Tumore den Darm ein, so dass der Stuhl schlechter durch den Darmkanal gelangt. Ein weiteres Anzeichen kann Durchfall sein, denn der Tumor kann eine Störung der Wasserentzugsfunktion des Darms auslösen. Die Beschwerden Verstopfung und Durchfall treten dabei häufig im Wechsel auf. Die Verengung des Darms über weite Strecken, kann Bleistiftstuhl hervorrufen. Manchmal ist auch der sogenannte Ziegenköttelstuhl zu beobachten.

Weitere Darmkrebs Symptome können auch Schleim und/oder Blut im Stuhl sein. Rötlich verfärbter Stuhl und schwarzer Stuhl deuten auf Beimischung von Blut hin. Der Darm verrichtet Schwerstarbeit, indem er versucht den Kot an den Hindernissen (Tumore) vorbei zu pressen, was krampfartige Bauchschmerzen zur Folge hat. Es gibt noch weitere Symptome wie ungewollte Gewichtsabnahme, verhärtete Stellen im Bauchraum, laute Darmgeräusche und häufige, starke Blähungen, wodurch auch Kot, Schleim oder Blut austreten können.

Je früher die Symptome erkannt werden, desto besser sind die Heilungschancen! Gehen Sie deshalb lieber einmal zu oft zum Arzt um sich untersuchen zu lassen als es später zu bereuen.

DarmkrebsVorsorge

Durch eine gesunde Lebensweise kann die Krankheit verhindert werden. Führen Sie deshalb ein rauchfreies Leben, trinken Sie wenig Alkohol, machen Sie mindestens eine Stunde in der Woche Sport, verzichten Sie auf sehr fettes Essen, achten Sie auf vollwertige Ernährung und halten Sie Ihr Normalgewicht. Heilfasten schenkt dem Darm eine Auszeit.

Der Hausarzt kann eine Finger-Abtastung Ihres Mastdarms vornehmen. Das Risiko zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Gesetzliche Krankenkassen zahlen deshalb bestimmte Vorsorgeuntersuchungen. Von 50 bis 55 Jahren können Sie jährlich einen Test auf verborgenes Blut im Stuhl veranlassen, ab 55 Jahren alle 2 Jahre.

Ab dem 56. Lebensjahr bezahlt Ihnen die Krankenkasse 2 Darmspiegelungen. Außerdem gibt es die Möglichkeit den Darm mittels Computertomographie zu untersuchen . Bei erblicher Vorbelastung oder länger bestehenden Krankheiten wie chronischer Darmentzündung, finden häufigere Kontrollen statt.

Metastasen geben einen Hinweis darauf, wie weit der Krebs bereits vorrangeschritten ist. Sie entstehen, wenn sich vom Tumor eine Zelle ablöst und diese durch Blut, Lymphflüssigkeit oder Hohlkammern weitertransportiert wird und sich z.B. an Lymphknoten, Leber, Lunge oder Herz absetzt. Dort entstehen dann Tochtergeschwülste (Metastasen).

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